Energiemonitoring – Lösungen im Praxistest

Prüfen Sie Ihren Energieverbrauch

Energiemonitoring – Learnings

Energiemonitoring – Learnings

Wir von REXEL haben uns selbst an der Nase genommen und unseren Energieverbrauch einer Prüfung unterzogen.

Seitdem sparen wir nicht nur Energiekosten, wir lernen auch ständig dazu. Jedes unserer internen Energiemonitoring-Projekte hatte spezielle Herausforderungen. Die gute Nachricht: wir haben für jedes Problem die passende Lösung gefunden und monitoren jetzt mehrere Unternehmensbereiche gleichzeitig.

Die Ausgangssituationnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn 2017

Die Ausgangssituationnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn 2017

  • Wir kannten die Stromrechnung, wussten aber nicht wo die Energie verbraucht wird
  • Als "großes" Unternehmen waren und sind wir gesetzlich zu Energiemonitoring verpflichtet
  • Wir wollten mehrere Bereiche gleichzeitig energetisch überwachen
Lösungen

Lösungen, die uns begeistert haben

  • PowerTags – bei knappen Platzverhältnissen
  • Energy Analyzer EQmatic – für weit abgelegene Stromverteiler
    • Power Monitoring Expert – userfreundliche Software für Energie-Reports Imagevideo ansehen
Ziele

Das hat es uns gebracht

  • Jährlich Stromkostenersparnis von 14.400 € in unserem Zentrallager
  • Wir sind ISO 50001 zertifiziert und brauchen uns keinen externen Energieaudits unterziehen
  • Das Erstellen umfassender Energie-Reports erfolgt per Knopfdruck

Woran Sie bei der Einführung von Energiemonitoring denken sollten

add removeWas kann ich mir von einem Energiemonitoring-System erwarten?
Das Energiemonitoring kann als Werkzeug angesehen werden, um Energie-Einspar-Potentiale sichtbar zu machen. Damit können Sie diese Potentiale gezielt identifizieren, optimieren und im Anschluss nachweisen, wie viel Energie tatsächlich eingespart wurde. Außerdem bringen Sie ganz einfach viel mehr Transparenz in Ihre Energieflüsse.
add removeWelche Gegebenheiten muss ich vor Ort berücksichtigen?
Da ein Energiemonitoring auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann, sind diesem fast keine Grenzen gesetzt. Von Vorteil ist es jedoch, wenn Sie eine bestehende Netzwerkverkabelung bis zum Stromverteiler haben.
add removeWie wähle ich die richtige Lösung für mein Unternehmen aus?
Da jedes Unternehmen anders ist, gibt es auch für jedes Unternehmen unterschiedliche Anforderungen an ein Energiemonitoring-System, abhängig von den Zielen, der Unternehmensgröße und der elektrotechnischen Infrastruktur im Betrieb. Geben Sie uns Ihre Ausgangsdaten bekannt und wir unterstützen Sie bei der Auswahl der geeigneten Systemkomponenten.
add removeIst das System, das ich einführen möchte flexibel erweiterbar?
Ja! Da sich die Anforderungen und Gegebenheiten im dynamischen Wirtschaftsumfeld laufend ändern, bieten wir unseren Kunden ausschließlich Systeme und Lösungen an, die anpassungsfähig und flexibel erweiterbar sind.
add removeWelche Art von Reporting benötige ich?
Das hängt ganz davon ab, was Sie sich als Ziel gesetzt haben. Ein Energiemanager wird ein managementtaugliches Dashboard mit den wichtigsten KPIs benötigen und für einen Monats- oder Jahresbericht detaillierte Energiewerte der einzelnen Bereiche. Der Instandhaltungs- oder Elektroabteilungsleiter wird eher an den aktuellen Strom-, Spannungs- und Leistungswerten sowie an der Qualität des gelieferten Stroms interessiert sein. All diese Anforderungen können durch das Energiemonitoring individuell abgedeckt werden.

Energiemonitoring – Lösungen im Praxistest

Eingangsbereich in der REXEL Zentrale
Eingangsbereich in der REXEL Zentrale
Kompakte PowerTags von Schneider Electric im Unterverteiler der REXEL Zentrale
Kompakte PowerTags von Schneider Electric im Unterverteiler der REXEL Zentrale


REXEL Zentrale in Wien

Herausforderung vor Ort: In den bestehenden Stromverteilern war nicht genug Platz, um dort die Energiezähler einzubauen. Um die Barrierefreiheit am Gang zu gewährleisten, wollten wir auch keinen zusätzlichen Wandverteiler montieren. Die Lösung für dieses Problem lieferte uns hier Schneider Electric mit den einzigartigen und innovativen PowerTags. Die kompakten, einfach zu installierenden, aber dennoch vollwertigen Energiezähler konnten ohne viel Installationsaufwand an den gewünschten Abgängen montiert werden. Auch der Verdrahtungsaufwand für eine mögliche Busverkabelung ist weggefallen, da die PowerTags die gemessenen Daten mithilfe einer Funkverbindung zum lokal montierten Ethernet-Gateway übertragen.

Ein weiterer Vorteil bei dieser Variante ist, dass das bestehende Messystem schnell und flexibel erweitert werden kann, indem einfach weitere PowerTags eingesetzt werden, die sich mit dem bestehenden Gateway verbinden. Somit ist die freie Skalierbarkeit ebenfalls gegeben, um bei Bedarf einzelne Bereiche noch genauer zu überwachen. Insgesamt werden in der REXEL Zentrale fünf Stromverteiler überwacht. In jedem befindet sich ein Gateway mit mehreren PowerTags. Die Daten werden über das LAN-Netzwerk zur Software Power Monitoring Expert, kurz PME, übertragen. In dieser benutzerfreundlichen Software können wir unsere Energieflüsse zentral überwachen und per Knopfdruck umfassende Energie-Reports erstellen. Was normalerweise viele Personenstunden von geschulte Energieauditoren verschlungen hätte, kann nun vom Energiemanager, vom Betriebselektriker und vom Geschäftsführer gleichzeitig mit nur einem einzigen Knopfdruck automatisch abgerufen werden.

Hochregallager mit effizienter Beleuchtung in unserem Zentrallager
REXEL Zentrallager in Weißkirchen
Siemens Energiezähler als Reiheneinbaugeräte im Zentrallager
Siemens Energiezähler


REXEL Zentrallager in Weißkirchen

2017 haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie wir die Energieeffizienz in unserem Zentrallager erhöhen können, um Kosten und CO2 einzusparen. Wir wussten zwar anhand der Stromrechnungen ungefähr, wie viel Energie wir monatlich verbrauchten, allerdings konnten wir nur Mutmaßungen anstellen, wo genau die Energie verbraucht wurde. Aus diesen Gründen haben wir uns dazu entschlossen, ein Energiemonitoring-System zu installieren. Dabei haben wir Energiezähler an den wichtigsten Stellen platziert und mithilfe einer zentralen Software ausgewertet.

Nach kurzer Zeit konnten wir feststellen wo unsere Bereiche mit dem größten Energieverbrauch waren und diese mithilfe weiterer Messpunkte noch genauer überwachen. Nach einigen Wochen kristallisierte sich heraus, dass die Beleuchtung in unserem Zentrallager über 50 % der gesamten elektrischen Energie ausmachte und somit der Bereich mit dem größten Energieverbrauch war. Daraufhin haben wir dort zu optimieren begonnen. Im Hochregallager wurde die Beleuchtung sukzessive auf LED umgerüstet. Zusätzlich dazu kamen Bewegungsmelder zum Einsatz, die die Beleuchtung situationsbedingt dimmen konnten. Dadurch war es uns möglich im Bereich des Hochregallagers über 60 % an elektrischer Energie einzusparen. Gemeinsam mit anderen aus dem Energiemonitoring-System abgeleiteten Optimierungsmaßnahmen, ergibt das monatlich eine Kosteneinsparung von 1.200 €. Auf ein Jahr gerechnet, ersparen wir uns somit über 14.400 € an Stromkosten.

Unser Vertriebsstandort und Zweitlager in Wien
Vertriebsstandort und Zweitlager in Wien
ABB Energiezähler direkt in die Cloud verbunden
ABB Energiezähler


REXEL Kundencenter Wien

Um unseren Servicegrad weiter zu erhöhen, entstand in unserer Ver­triebs­niederlassung in Wien ein weiteres Lager, das noch schnellere Lieferzeiten im östlichen Teil Österreichs gewährleistet. Dieses neu entstandene Verteillager sollte mit einem Energiemonitoring-System der Firma ABB ausgestattet und in unser mittlerweile österreichweites Energiemonitoring-System integriert werden.

Hier kamen gleich mehrere Technologien zum Einsatz. Energiezähler wurden an mehreren Stellen montiert. Bei weit abgelegenen Strom­ver­teilern kamen die sogenannten Energy Analyzer EQmatic zum Einsatz. Diese fungierten nicht nur als Gateway, die die Daten von Modbus RTU auf Modbus TCP umwandelten, sondern hatten auch eine integrierte Speicherfunktion, um die Energiedaten an Ort und Stelle über einen längeren Zeitraum zu visualisieren. Somit bietet diese Lösung bereits eine gute Möglichkeit kleinere Energiemonitoring-Projekte zu realisieren. Da wir allerdings mehrere Bereiche energetisch überwachen müssen, entschieden wir uns das übergeordnete Cloud-System EDCS (Electrical Distribution Control System) einzusetzen. Gemeinsam mit einem Cloud-Gateway dem E-Hub 2.0 konnte eine Verbindung zwischen den lokalen Energiezählern und der Cloud hergestellt werden, wo die Energiedaten aller Energiezähler zentral gesammelt und visualisiert werden können.

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